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#1

Stegen: Fluch oder Segen?

in Die Schule 02.08.2006 02:26
von Dome • Ehemaliger - Admin
| 577 Beiträge

Nun ich möchte hier mal die Frage in den Raum werfen, ob Stegen in euren Augen mehr ein Segen, oder ein Fluch war. Und ich bitte darum, dass man seine Gefühle hier im Zaum hält. Aber keine Angst ich erwarte hier nicht nur, sondern fange direkt selber an.

Wenn ich an die vergangenen Jahre in Stegen zurück denke fällt mir nicht mehr all so viel ein. Hier möchte ich klarstellen das ich nicht nur ein oder zwei Jahre in der Einrichtung gehaust habe, nein es waren 16 Jahre. Aber ihr müsst mir verezeihen, da mein Gedächnis alles andere als gut ist. Oh, mein Gott - ich rede um den heißen Brei herum.

Fangen wir von vorne an:

In meinen jungen Jahren (nein ich bin noch keine 45 Jahre) war Stegen für mich ein Ort abseits meiner ELtern und das fande ich gar nicht gut, aber dieses Problem hatten ja die Meisten. Aber ebenso war Stegen der Ort an dem ich viele neue Freunde gefunden habe und dafür bin ich ewig dankbar. Nun gut, dies wäre wohl auch an anderen Schulen passiert, aber ich bin mal nicht so und füge diese Tatsache dem Positvem bei.
Was die Erzieher angeht, muß ich für mich sagen, dass ich direkt nie Probleme hatte. Aber dies liegt auch daran, dass ich generell mehr für mich was denke, als was zu sagen. Natürlich gab es Dinge die ich und andere anderst haben sollen, aber ich habe es überlebt - mit mehr oder weniger schlimmen Folgen ( Achtung: Witz).

Im älteren Alter, im alter der Pupatät, gab es schon manchmal komisch Maßnahem um uns die Schranken aufzu zueigen. hier sage ich nur: Im Prinzip richtig, aber oftmals falsch oder übertrieben angewandt. Nun, aber was soll´s ich habe meine Probleme, so fern es überhaupt welche gab, auf dem Sportplatz ausgetrieben.

Und schon bin ich beim nächsten Punkt: Freizeitangebote.

Hier gebe ich mal ein fettes plus. Wobei man sagen muss, dass es früher mehr Möglichkeiten des Zeitverteibs am Nachmittag gab als heute. Nun damlas war ich in der Fußball-AG,Tennis-AG, Basletball-AG, und Geräteturnen-AG. Kann sein dass ich eine vergessen habe. Aber es gab auch noch mehr. Aber das wisst ihr ja.

Nun komme ich mal zum Personal ansich. Ich sagte schon vorher indirekt was über die Erzieher. Wobei ich hier kein allegmeines Urteil fällen will, da man keinen Menschen in eine Schublade stecken kann. Aber letztendlich denke ich dass wir an der Schule sowohl mit den Erziehr, als auch den Lehrern zufrieden sein können.

Ich denke, dass mir Stegen, trotz "Probleme", gut in Erinnerung bleiben wird.
Soviel erstmal von mir. Nun seid ihr dran.


Gruß
Dome
-----
Ich bin Admin - mache aber auch Fehler


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#2

RE: Stegen: Fluch oder Segen?

in Die Schule 02.08.2006 12:23
von Gelöschtes Mitglied
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Hmmmmm mal abgesehen von der Tatsache, dass ich ohne Probleme mir die Pulsadern hätte aufschneiden können und niemand hätte es gemerkt da keiner bei mir vorbeigeschaut hätte... wars eigentlich ok

Ohne einige bestimmte Menschen, die mir nahe stehen, wäre ich aber in Stegen noch ausgeflippt irgendwann, da diese "Polizeistaatatmosphäre a la Big Brother" auf dem Gelände einen wahnsinnig werden lassen konnten. Klingt übertrieben, ist aber eben mein "Review" von Stegen

Natürlich bekamen wir von den Lehrern einiges "geschenkt", manche auch das Abitur! Aber vielleicht lag es auch an dieser Atmosphäre, die einen das Leben und Lernen in Stegen vermießt und erschwert haben.

Mich persönlich angekotzt hat eben oftmals die nicht vorhandene Kompromissbereitschaft seitens der Internatsleitung, z.B.: Besuche externer Freunde, uuuhhh böse böse!

Oder die Tatsache, dass jemand morgens einfach ins Zimmer reinkommt und die "Betten kontrollieren" möchte.

Oder die selbe Person bei meinem Erzieher sich über mein Aussehen und Auftreten beschwert hatte. Hallo?? Freiheit der Persönlichkeit!

Oder sich sonst in irgendeiner Art und Weise teilweise aufführt wie El Commandante.

Und wenn man sich darüber beschwert, dann bekommt man nur nen Maulkorb verpasst.

Aber da ich dies nun hinter mir habe, kann ich darüber eigentlich nur noch lachen

Ansonsten stimme ich mit Dome überein, dass Stegen an sich viel Gutes hatte wie die Freizeitangebote, und Pino gab es ja auch wenns einem langweilig war (und es wird ihn immer noch geben) :P

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zuletzt bearbeitet 02.08.2006 12:28 | nach oben springen

#3

RE: Stegen: Fluch oder Segen?

in Die Schule 02.08.2006 13:33
von BTVS | 287 Beiträge

Nun gebe ich auch mal meine 2 cent zu Stegen ab. Ich war zwar nur 4 Jahre dort, habe aber trotzdem viele positive als auch negative Erlebnisse erfahren dürfen.

Zum einen war ich das erste mal weg von meinen Eltern, das war auf der einen Sicht am Anfang schwierig, aber im Nachhinein das Beste, was mir im Bezug auf Selbstständigkeit oder Eigenverantwortung hätte passieren können. Ich hatte das Glück, dass ich meinen Abflug machen konnte, bevor diese ganzen Änderungen kamen, die den Schülern das Leben schwer gemacht haben.

Zu den Lehrern muss ich sagen, dass man es kaum besser haben kann, sie können auf jeden einzelnen Schüler eingehen, wenn nötig und die Atmosphäre im Klassenraum war meistens sehr gut, so dass gute Lernergebnisse immer möglich waren. Man denke an Regelschulen, wo 30 Schüler in einem Raum sitzen und der Lehrer noch nicht mal alle Namen kennt, geschweige denn sonderlich motiviert ist, bei Problemen von einzelnen Schülern darauf einzugehen.

Negativ fand ich die Schulleitung mit all ihren (meist) übertriebenen Vorschriften und Regelungen zur Hausordnung o.ä., wie soll da man bitte schön selbstständig werden, wenn einem alles gesagt wird oder mit selbstverständlichen Dingen (Alkohol o.ä.) restriktiv umgegangen wird.

Als Fazit kann ich feststellen, dass es in Stegen viel Gutes aber auch Schlechtes gab, vor allem wird man dort nicht auf die normale Welt da draußen vorbereitet (Studium, Ausbildung), weil in diesem Schonraum Stegen einem viel zu viel abgenommen wird. Ich weiss nicht, inwieweit sich das geändert hat mit der Regelung mit den selbstständigen Häusern oder dem Wohnen im PW, aber es sollte auf jeden Fall weiter in diese Richtung gearbeitet werden.


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#4

RE: Stegen: Fluch oder Segen?

in Die Schule 02.08.2006 14:55
von Hero_of_France | 113 Beiträge

Nun zu mir...
Stegen war irgendwie für mich die beste Zeit die ich in ner Schule hatte. In den anderen Schulen (normal hörende)wurde ich gemobbt. --> Aber egal die sind Vergangenheit.
In Stegen war es kein Problem Freunde zu finden. Ich hatte mit ihnen sehr schöne Zeiten verbracht, auch wenn als ein paar Tiefs vorhanden waren.
Mit den Lehrern konnte man auch öfters seinen Spaß haben und auch der Kontakt mit ihnen war gelassener, als in den normal hörenden Schulen.

Aber ich muss den anderen auch zustimmen, dass manchmal viel Geschiss gemacht wurde, wenn irgendwas passierte. Z.B. Alkgeschichten. Wenn einer mal über den Grenzwert getrunken hat und dabei erwischt wurde, wurden irgendwie alle bestraft. Machte einer einen Fehler waren letzendlich alle betroffen...
Auch wenn mal ein Ehemaliger oder Externer mal in Stegen gepennt hat, wurde von der Heimleitung unnötig dramatisiert.
Also in Stegen wurde schon sehr oft wegen Kleinigkeiten groß rumgeheult...und leider ist die Tendenz steigend.

Alles in einem: Stegen war manchmal hart und schwer zu ertragen, jedoch glaube ich, dass die meisten wirklich zufrieden und glücklich dort (gewesen) sind.
Zumindest war ich es.
-----
Wir wären eigentlich Weltmeister geworden.


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#5

RE: Stegen: Fluch oder Segen?

in Die Schule 02.08.2006 16:40
von Gurkenkrieger | 874 Beiträge

Ich schreibe hier auch mal meine Meinung rein! Das meiste wurde hier zwar schon gesagt, aber ich möchte noch einige Details hinzufügen.

Ich wurde ebenso wie Mike in meinen früheren Schule gemobbt, ich konnte mir also garnicht vorstellen, wie das ist, wenn man Freunde an der Schule hat. In Stegen hatte ich dann binnen einer Woche gleich ganz viele Freunde, was auch bis zum Abitur so blieb.

Freizeitmöglichkeiten, naja, es gab sie schon, aber manche waren irgendwie komisch organisiert und fannden nur statt, wenn es genug Leute gab. Außerdem fand ich es schade, dass manche Erzieher kaum etwas mit ihrer Gruppe unternahmen, andere dagegen sehr viel.

Ich denke bei Lehrern und Erziehern hätten wir kaum "was" besseres bekommen können, aber manche Lehrer haben etwas zu oft beide Augen zugedrückt und/oder bestimmte Schüler besser behandelt als die übrigen. Die "Chefs" in Haus 1 und im Gymnasium waren nicht kritikfähig. Was uns besonders bei der Sache mit der Abizeitung bewußt wurde.

Bestrafung scheint mir in Stegen etwas wichtiger zu sein, als das Lernen aus Fehlern.

Das Internatsleben fand ich nicht wirklich schlimm, ich war eigenltich ganz froh, den ganzen Stress zu Hause mal hinter mir lassen zu können.

Ich denke, dass ich in Stegen einiges für mein weiteres Leben gelernt habe und das weiß ich zu schätzen.

Unvergessen bleiben die Hausmeister, denen es einfach zu viel war, zwischendurch mal unser Klo oder unsere Spülmaschine zu reparieren!
++++++++

Meine DVD-Sammlung


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#6

RE: Stegen: Fluch oder Segen?

in Die Schule 03.08.2006 19:40
von Rob | 3 Beiträge

positive Aspekte:

-Alkoholregelung
-fast unbefristete Ausgangszeiten in einigen Häusern der Oberstufe/ Schlüssel!
-Internet und sonstiger Medienbedarf waren überwiegend erfüllt
-perdu mit Betreuer
-die Beziehungen mit den Angestellten (Lehrer; Küchenpersonal; Putzkräften) waren von mehr Persönlichkeit geprägt
-Raucherbalkone und -ecken
-Versorgung der Häuser (Hygene; Lebensmittel; Müllentsorgung)
-Autos wurden vor den Häusern geduldet
-gutes Freizeitangebot (Internet-Cafè; diverse Ag`s; Reiseveranstaltungen)
-Essen

negative Aspekte:

-zu dünne Wände und Enge (persönlich; räumlich)
-Reaktionen auf negative Ereignisse oft übertrieben
-bewusstes Leugnen der Persönlichkeit
-bewusstes Hervorheben der Persönlichkeit
-Bevorzugung
-übertriebene Kontrollmaßnahmen (Putzkontrolle; "Bettenereignis"
-Essen



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#7

RE: Stegen: Fluch oder Segen?

in Die Schule 03.08.2006 20:34
von Gurkenkrieger | 874 Beiträge
Zwei Sachen:

Autos wurden zwar vor den Häusern "geduldet", aber da kommt es ganz darauf an, welches Haus man selbst bewohnt. Bei "unserem" Haus wurde das keineswegs "geduldet"

Mit den Putzfrauen habe ich mich nicht besonders gut verstanden, zumindest nicht mit dieser tauben Putzfrau in Haus 13. Für sie war ja alles ein Angriff auf ihre Person... Das sollte jetzt in keiner Weise diskriminierend sein


++++++++

Meine DVD-Sammlung


zuletzt bearbeitet 03.08.2006 20:39 | nach oben springen

#8

RE: Stegen: Fluch oder Segen?

in Die Schule 08.08.2007 18:55
von Goldfisch | 109 Beiträge
Ich bin zwar noch in Stegen, geb aber schon jetzt mal meinen Senf dazu ab. Internatsmäßig ist Stegen ein totaler Sanierungsfall. Und zwar nicht Gebäudemäßig, sondern Personenmäßig. Besonders Haus 1 OG und Haus 12. Als ich in die V11 kam, war ich in Haus 12. Dort hielt ich es jedoch nur 1 Jahr aus, so dass ich nach Haus 13 wechseln durfte. Die Erzieherin in Haus 12 Frau M.W. führte sich auf wie ein "Oberfeldwebel". Sich erzog und nicht, sondern züchtigte uns. Durch ihr Auftreten und ihr Sprechen machte sie uns agressiv. Egal was man machte, immer bekam man eines auf den Deckel. Wenn sie mit Schülern sprach, dann schaute sie uns herablassend an , indem sie den Kopf nach hinten neigte. Manche Schüler waren gegen Frau M.W. immun, und ließen sich nichts anhaben, manche jedoch litten unter ihrer " Führung". Da ich es nicht mehr aushielt, beschloß ich mich an Haus 1 zu wenden, um nach Haus 13 versetzt werden zu dürfen. Was ich nicht wusste war, dass Frau M.W. mit Haus 1 OG unter einer Decke steckte. D.h. ich hatte keinen Rückhalt und war den beiden total ausgeliefert. Ich beschwerte mich über Frau M.W. und bekam zur Antwort, dass sie die Frau M.W schon seit 25 Jahren kenne und das nicht sein kann. Klar,wenn sich keiner Beschwert und den Mund aufmacht. Aber die Antwort die ich bekam fand ich einfach nur blöd. Denn man kann 25 Jahre verheiratet sein, und dennoch erkennen das es nicht klappt und sich scheiden lassen. Also kam ich nach Haus 13. Dort hatte Frau M.W. Herrn A.M schon im Vorfeld gewarnt was auf ihn zukomme und womit er zu rechnen hätte. Herr A.M. ist aber nicht blöd und interessierte sich nicht für das was Frau M.W. ihm erzählte. Stattdessen wollte er mir eine zweite Chance geben in Haus 13 neu anzufangen. Am Ende der G11 wo mein Entwicklungsbericht besprochen wurde, musste Herr A.M. feststellen, dass es sich bei den Aussagen von Frau M.W. um eine Diffamierung handelte. Er hatte von mir ein sehr viel positiveres Bild als Frau M.W. Dennoch besteht in Stegen das Problem einen Erzieher gegen einen anderen Erzieher zu richten. Auch wenn Herr A.M. erkannt hat, dass Frau M.W. ein " Oberfeldwebel" ist und andere Schüler in ihrem Haus erniedrigt und kränkt, kann man nicht gegen sie vorgehen. Dafür ist das Internat bzw. das BBZ zu klein. Denn je kleiner eine Einrichtung ist, desto eher halten bestimmt Mitarbeiter zusammen. Unter anderem deswegen, weil sie sich z.T auch schon viel zu lange kennen. Deshalb hatte ich durch Haus 1 OG keine Chance auf Zustimmung zu stoßen. Ich habe zudem erkannt, dass Stegen, was das Internat angeht, sehr konservativ gestimmt ist. Diese konservative Haltung findet ihren Ausdruck in den Internatsregeln und dem Wirken und Walten der Erzieher. Das Internat ist um 25 Jahre zurückgebleiben. Aber es gibt auch Erzieher die da nicht mitmachen, und sich auf der höhe der Zeit befinden. Dazu gehört auch Herr A.M, von dem man sich verstanden und respektiert fühlt.
Wie gesagt, als ich in Haus 13 einzog, entschied ich mich für J.B. Zimmer. In seinem Papierkorb fand ich ein chreiben von Herrn Mehrfert an die Erzieher, Heimleitung und Eltern. Beim lesen des Schreibens manifestierten sich meine Annahmen über Frau M.W. Herr Mehrfert schrieb in diesem Schreiben, dass J.B. einen kranken Eindruck erwecke wenn er in die Schule kommt und nicht gesund aussehe. Das war für mich ein Hinweis, dass Frau M.W ihn Psychisch und Physisch so sehr fetig gemacht hatte,dass er diese für Herrn Mehrfert besorgniserregenden Symptome aufwies. Auch in der Zeit als ich in Haus 13 wahr, hörte ich ich über Haus 12 und Frau M.W immer wieder Beschwerden. Meine Mitschüler die in Haus 12 waren taten mir leid, aber ich konnte ihnen nicht helfen. Sie hatten aber ein dickes Fell und ließen sich von Frau M.W nicht alles gefallen. Als R. S. mal eines Morgens mal bei einem Mitschüler mit der Faust an die Tür klopfte um diesen zu wecken, regte sich Frau M.W auf, dass er so laut klopfe. Ich daraufhin bekam innerlich so eine Wut, dass ich Fr.M.W am liebsten verprüglet hätte. Immer regte sie sich so auf,das wir so laut wären. Sie höre nämlich das Gras wachsen. Dann dachte ich mir, dass sie hier definitiv falsch ist. Es ist nun mal ein Internat für Schwerhörige. Und wenn sie damit nicht klarkommt, dann soll sie bitte gehen. Meiner Meinung ist Frau M.W nicht mal fürs Schweinehüten zu gebrauchen. Das ist meine Meinung über das Internat. Es gibt noch viel zu viele Leute wie Frau M.W und Haus 1 OG und zu wenige die so denken wie Herr A.M. Und solange die Internatsleitung bleibt, wird sich auch nichts ändern.
Was die Schule betrifft, liegen zwischen Internat und Schule Welten dazwischen. Die Lehrer sind Menschen, die einfach nur nett sind und ihren Job sehr gut machen. Sie könnnen jedoch sich die Situation im Internat, was die Schüler alles aushalten müssen oftmals gar nicht vorstellen. Anfangs hatte ich vor Herr J.F respekt. Als er mich jedoch anfangs der G12 in die Parallelklasse steckte, war Schluß mit Frieden. Wenn man Änderungen rückgängig machen möchte, hat man bei Herrn J.F keine Chance. Auch wenn man sich an den klassenlehrer oder Vertrauenslehrer wendet. Auch hier tritt wieder das Problem auf, dass die Schule zu klein ist, und die gesamte Lehrerschaft unter einer Decke steckt. Hinzu kommt, dass auch sie sich viel zu lange kennen. Wer also mit Herrn J.F versucht zu diskutieren, erreicht nichts und wird lediglich mündlich entwaffnet.
Die Verwaltung dagegen ist der Sitz des Bösen. Hier ist vorsicht geboten. Sobald man das Gebäude betritt, wird man beobachtet. Und zwar nach dem Motto " Was will der denn hier " oder " Was führt der wohl im Schilde". Die Verwaltung verstrahlt eine mismutige Aura. Man fühlt sich unwohl wenn man etwas braucht oder ein Anliegen hat. Die Mitarbeiter machen einen hochnäsigen Eindruck und der Schüler bzw. Schülerin wird beim betreten des Gebäudes als eine Art "Lausbub" eingestuft. Die Verwaltung ist aber nur so, weil die Wurzel allen Übels diese eingestellt hat. Und die Wurzel allen Übels hat einen " Riecher " dafür wen sie einstellt und wen nicht. Die einzigste Person, die nicht dazugehört ist Herr R.S der stellvertretende Schulleiter. Aber der Rest der Verwaltung ist einfach nur mies gestimmt. Dazu gehören auch die Mitarbeiter der Mensa. Die Wurzel des Bösen, Herr H.J ist definitiv falsch für Stegen. Als in Haus 13 einmal kein Erzieher Nachtdienst hatte, kam er eines Abends unangekündigt zur Kontrolle nach Haus 13. Er ging in ein Zimmer meines Freundes und fragt ob im Haus alles in Ordnung sei. !! Er hat nicht angeklopft!! Dann stellte Herr H.J sich vor meinen Freund und hob seine Faust vor das Gesicht meines Freundes. Und fragte ihn, was er hier riechen würde. Mein Freund antwortete nicht. Herr H.J sagte: Krankenhaus. Dann hob Herr H.J seine andere Faust vor das Gesicht meines Freundes, und fragte ihn wieder. Mein Freund antwortete wieder nicht. Und Herr H.J sagte: Friedhof. Als mein Freund mir von diesem Vorfall mit Herrn H.J erzählte, war ich schockiert, wie primitiv ein Schulleiter nur sein kann. Auf diese Weise kann Herr H.J sich auf jeden Fall keinen Respekt verschaffen. Ebenso, wenn er das Gymnasium betritt und uns einen ernsten Blick zuwirft, als wolle er uns schelten. Durch ein solches Verhalten verschaft er sich keineswegs Respekt sondern er ruiniert lediglich seinen Ruf, der ohnehin schon ruiniert ist.

Mein Fazit aus der ganzen Sache, was Stegen betrifft ist, dass man die oben genannten Beispiele nicht verallgemeinern darf, sondern die Verwaltung und die Internatsleitung sauber vom Rest der Schule trennen muss. Denn die Lehrer gehören definitiv nicht in den gleichen Topf wie Verwaltung und Internatsleitung.
zuletzt bearbeitet 20.12.2007 18:09 | nach oben springen

#9

RE: Stegen: Fluch oder Segen?

in Die Schule 08.08.2007 19:49
von Croc • Ehemalige - Mod
| 403 Beiträge

Das mit den Erziehern gab es schon immer und es wird immer geben... Die hohen Tieren interessieren sich n Scheissdreck, ob es euch in den Häusern gut geht oder ob ihr traktiert werdet. Da müsst ihr euch einfach zusammenhalten und euch gegen sie wehren! Damals im Haus 10, als die Erzieherinnen neu "gemischt" wurden, wurde es auch so schlimm, M. und A. stressten ewig rum und machten uns wegen jeder Kleinigkeit blöd an und träumten von einer Harmonie im Haus, die es aber schlicht und einfach nicht geben kann, weil man ja nicht jeden mögen kann. So rebellierten wir gemeinsam gegen sie, wir ignorierten sie, wir machten die Ämter, wie wir wollten usw.

Schade, dass die neueren Generationen immer verweichlichter wird und man da immer weniger Zusammenhalt sieht...


If today was perfect there would be no need for tomorrow
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#10

RE: Stegen: Fluch oder Segen?

in Die Schule 09.08.2007 01:13
von Gelöschtes Mitglied
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Tee hee hee!

Jajaja, unser geliebtes Stegen
Bis auf einige Ausnahmen kannste die ErzieherInnen alle inne Tonne kloppen!
Wehe du machst dein Maul auf, dann biste erstmal gebrandmarkt.

Jacobs, Fiederlein, Kiefer und vorallem viele viele Erzieherinnen führen sich auf das geht auf keine Kuhhaut mehr.
Vorallem Jacobs' sehr komischer Humor.

Fiederlein lässt ab und an halt mal die Sau raus, da muss man eben genauso aggressiv drauf reagieren; Dome wird sich an unser Gespräch bei ihm wegen der Abizeitung noch erinnern und wie ich kurz vorm Explodieren stand ;)
Leider nimmt der Gute wohl einige Dinge und sich selbst meist etwas zu ernst.

Die Kiefer ist total fehl am Platze; nicht nur ihre arrogante Art mit den Menschen hier umzugehen (einmal wurde ein lesbisches Paar aufgefordert, auf dem Gelände sich "anständig" zu verhalten, da man nicht möchte, dass die Kleinen durch solch unsittliches Verhalten möglicherweise auch noch lesbisch oder schwul werden! PFUI BÄH IGITT BÖSE WEG DAMIT!), nein auch ihre Auslegung bzgl. ihrer Kompetenzen ist sehr zweifelhaft, wenn man morgens um 7 Uhr aufgeweckt wird um sich zu vergewissern ob wir Schüler denn neue Betten hätten, aber letztendlich nur einen billigen Vorwand suchte, um zu kontrollieren ob Ehemalige in Internatszimmern unerlaubterweise übernachten würden.

Eine Entschuldigung, die erst nach Beschwerde ausgesprochen wurde, kann man dann hinterher einfach nicht akzeptieren...

Selbst in Nürtingen, dessen Internatsregeln weitaus strenger sind, habe ich mich deutlich wohler gefühlt als in Stegen.

Dass man mit 18 Jahren noch vorgeschrieben bekommt, wann man isst, trinkt, schläft, lernt oder sich die Zähne putzt, ist einfach traurig. Und so gesehen wünsche ich allen "Leidensgenossen" noch viel Durchhaltevermögen.
zuletzt bearbeitet 09.08.2007 01:15 | nach oben springen

#11

RE: Stegen: Fluch oder Segen?

in Die Schule 09.08.2007 21:51
von [flo] | 526 Beiträge

Das lustige ist, dat Herr Stoffel (inzwischen in Rente) zum Spaß meinem Bruder vor 4-5 Jahren? genau des mit Krankenhaus und Friedhof machte... und nu H.J. .... seltsam


"That was intense. Really intense. Well, not really intense, but pretty intense."
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#12

RE: Stegen: Fluch oder Segen?

in Die Schule 09.08.2007 23:12
von Dome • Ehemaliger - Admin
| 577 Beiträge

In Antwort auf:
noch erinnern und wie ich kurz vorm Explodieren stand ;)


*hust* du meinst wohl eher:
Wie ihr alle total eingeschüchtert und mundtot mir das reden überlassen habt .



Ich bin Admin - mache aber auch Fehler

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#13

RE: Stegen: Fluch oder Segen?

in Die Schule 09.08.2007 23:23
von Goldfisch | 109 Beiträge

@ Dome: Was Herr. J.F da macht nenne ich "mündliche Entwaffnung".

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#14

RE: Stegen: Fluch oder Segen?

in Die Schule 09.08.2007 23:28
von Dome • Ehemaliger - Admin
| 577 Beiträge

Ich sag nur eins: So wie er sich verhalten hat war alles andere als Kompetent und Vorbildhaft - von pädagogisch sinnvoll gar nicht die Rede. Mehr sag ich nicht. Ist Schnee von gestern und da hat er mich enttäuscht.



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#15

RE: Stegen: Fluch oder Segen?

in Die Schule 09.08.2007 23:31
von Gelöschtes Mitglied
avatar
In Antwort auf:
noch erinnern und wie ich kurz vorm Explodieren stand ;)


Zitat von Dome
*hust* du meinst wohl eher:
Wie ihr alle total eingeschüchtert und mundtot mir das reden überlassen habt .

da muss ich ergänzen, dass tamara mitm fuß mich angetippt hat ->ich solle das maul halten, da sie wusste, dass ich kurz vorm explodieren war.

ich meinte auch "innerlich kurz vorm explodieren" :P
bitte nicht alles auf die goldwaage legen
zuletzt bearbeitet 09.08.2007 23:38 | nach oben springen

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