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#1

Hartz IV viel zu hoch?

in Politik 05.09.2008 14:51
von Gurkenkrieger | 874 Beiträge

Was haltet ihr davon:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,576376,00.html

Also ich finde man muss da unterscheiden. Einerseits gibt es sicher diejenigen, die von ihrem Hartz IV ein schönes Leben führen und es sich "gutgehen" lassen. Da gab es mal im Spiegel ein schönes Bild dazu. Eine Familie erzählte wie schlecht man doch mit Hartz IV auskommt und auf dem Wohnzimmer steht ein randvoller Aschenbecher. Tja.

Andererseits gibt es natürlich auch Leute, die wirklich sparen wo es nur geht und trotzdem nicht über die Runden kommen. Ein Wohnortwechsel kommt ja oft nicht in Frage und es ist unumstritten, dass einige Orte einfach teurer sind. Z.B. war auch in Stegen der Supermarkt immer exorbitant teuer, da es keine Konkurrenz gab.

Ich fände es eigentlich viel besser, wenn es Lebensmittelmarken gäbe. Wäre doch eine ideale Lösung für alle.

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#2

RE: Hartz IV viel zu hoch?

in Politik 05.09.2008 21:09
von BTVS | 287 Beiträge
Diese These ist eine einzige Frechheit. Wahrscheinlich haben die Wissenschaftler, die die Berechnungen aufgestellt haben den Bezug zur Realität verloren.

Wenn man bedenkt, dass die Lebensmittel, die Energiepreise, Benzin usw. immer teurer werden und der Hartz IV-Satz nur geringfügig erhöht worden ist, sind 345 € im Monat schon sehr wenig. Natürlich werden viele Kosten wie die Miete oder die Nebenkosten vom Staat übernommen, aber das Leben ist dann sehr eingeschränkt.

Bei den Fällen, die von dem Geld sehr gut leben und teilweise mehr zur Verfügung haben als berufstätige Menschen könnte man den Satz natürlich kürzen, aber dazu sind mehr Kontrollen notwendig, was aber wahrscheinlich zu teuer wäre.

Hier mal ein Video, das teilweise zur Thematik passt.

Reese: What happened to your eyeliner?
Corbin: I took it off. It was too Adam Ant.
Reese: I liked it. It sort of made you look like a wolverine.
Corbin: Wolverine?
Reese: Wolverines rock.
Corbin: Wolverines do rock.
zuletzt bearbeitet 05.09.2008 21:38 | nach oben springen

#3

RE: Hartz IV viel zu hoch?

in Politik 05.09.2008 23:55
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von Gurkenkrieger


Ich fände es eigentlich viel besser, wenn es Lebensmittelmarken gäbe. Wäre doch eine ideale Lösung für alle.



wieso nicht gleich hartz-IV-empfänger unentgeltlich arbeiten lassen? nannte man früher sklaven...

scherz beiseite.

corni, also bitte, lebensmittelmarken?! und zeitungen gibts dann mit zeitungsmarken und kleidung mit kleidermarken? wieso nicht gleich spezielle waren für hartz-empfänger? dann würde man diesen menschen noch mehr das gefühl geben, nichts wert zu sein in dieser gesellschaft... nein so kann das nicht funktionieren. solche menschen haben schon genug probleme, angefangen mit existenzsorgen bis hin zu psychischen problemen und diskriminierungen als menschen 2. klasse durch die gesellschaft.

zu den 132 euro im monat: ich habe mit 600 euro im monat schon meine mühe, über die runden zu kommen. und ich habe weder auto noch sonstigen "luxus".
solche "experten"-meinungen haben mit der realität nichts gemeinsam und sind für jeden betroffenen ein fautschlag ins gesicht, kurz gesagt eine unverschämtheit!

in meinen augen reine menschenverachtung, die natürlich nur von "elitären" maulfotzen kommen kann, die von daddy das geld in den arsch geblasen bekommen haben.

außerdem muss auch solchen menschen die möglichkeit gegeben werden, am gesellschaftlichen leben teilzunehmen. leben heisst nicht nur atmen, schlafen, fressen und scheißen.

natürlich gibt es immer auch negative fälle, von ausnutzung und missbrauch, aber sowas lässt sich nie verhindern. und solange die rahmenbedingungen, an der die politik auch nicht unschuldig ist, nicht verändert werden, solange muss man sich nicht wundern, wenn die zahl solcher "leistungsempfänger" nicht kleiner wird.

und wenn man mit 40 jahren schon zum alten eisen gehört, das man kaum noch im berufsleben haben will, dann ist das ein echt trauriges zeugnis. für diese gesellschaft, ihre menschen und ihre werte.

passend zum thema (habe ich mit BTVS mal etwas angesprochen vor langer zeit) ist das konzept des bedingungslosen grundeinkommens: http://de.wikipedia.org/wiki/Bedingungsloses_Grundeinkommen

über kurz oder lang werden wir wohl, aufgrund der veränderten bedingungen im wirtschafts- und sozialleben, um ein solches modell nicht drumherum kommen. ich sage nur stichwort "rationalisierung"



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