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#1

Zukunftchancen in Deutschland

in Studium und Beruf 22.01.2007 20:07
von Croc • Ehemalige - Mod
| 403 Beiträge
Markus und Corni können nun hier weiterstreiten:


If today was perfect there would be no need for tomorrow

zuletzt bearbeitet 22.01.2007 20:30 | nach oben springen

#2

RE: ...

in Studium und Beruf 21.01.2007 03:04
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Gurkenkrieger
Hast ja eh mal gesagt, dass du nach Deutschland auswandern willst
Was machst du nochmal für ne Ausbildung? Restaurateurin, oder?


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Wer ist so dumm und wandert freiwillig nach Teutonia aus???
Jeder der was auf sich hält wird doch eher diesem verkackten Land den Rücken kehren und ins Ausland gehen.
Vorallem Spitzenkräfte haben hier keine Zukunft, schau dich mal etwas um und informier dich.
Habe erst kürzlich im TV von einer 2-fachen deutschen Doktorin erfahren, die einige Jahre in den USA erfolgreich gearbeitet hat und als sie dann in Deutschland neu anfangen wollte, wurde ihr von der Arbeitsagentur ein "Aushilfsjob als Küchenhilfe" angeboten, da sie "Langzeitarbeitlose" sei!
Danach hat sie sich im europäischen Ausland beworben, mit sehr guten Aussichten eine Stelle zu bekommen die ihren Qualifikationen entsprechen.

Also Gerry, bleib bitte bitte bitte in der Schweiz!

Vorallem da unser deutscher Staat so langsam zur verdeckten Überwachungsgesellschaft verkommt. Wenn schon Politiker wie Beckstein, Schily und Schäuble die Idee äußern, das Grundgesetz bzw. das BVerfG so zu ändern, dass bestimmte Gesetzespläne durchkommen können, sollte bei jedem Demokraten sämtliche Alarmglocken läuten!

Wer mehr wissen möchte, sollte bei http://www.heise.de (bzgl. den Medien) ab und zu vorbeischauen bzw. hier: http://www.gavagai.de/gg/HHD0904.htm und hier:
http://www.gavagai.de/HHD01.htm





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#3

RE: ...

in Studium und Beruf 21.01.2007 17:08
von Gurkenkrieger | 874 Beiträge
So schwarzer Pessimismus schadet dem Aufschwung

Abgesehen davon: ich glaube nicht, dass wir Schwerhörige im Ausland große Chancen haben, zumindest im fremdsprachigen Ausland... je älter man wird desto schlechter lernt man Sprachen und als Schwerhöriger ist das ohnehin schwer. Mir bleibt also nix anderes übrig, als hier zu bleiben.

In Deutschland ist nicht alles so schlecht wie du denkst, finde ich, so schlecht gehts uns garnicht. Spitzenkraft bin ich ja auch noch lange nicht, wenn ich meinen Bachelor hab.

Außerdem fehlen in Deutschland 20000 Ingenieure, dazu zählen auch Informatiker. Da dürfte es null Problemo sein nen guten Job zu finden. Bezahlung ist auch viel besser als bei euch Geisteswissenschaftlern Zudem warten bei uns nur gaanz wenige nach dem Studium länger als einen Monat auf ihren ersten Job. Quelle: Spiegelumfrage Ende letzten Jahres.

Also: Ich kann schon verstehen, dass du auswandern willst.

Zum Thema Überwachung: Ich glaiube nicht, dass das durchkommt und schau mal über den großen Teich, da ist das viel extremer.




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zuletzt bearbeitet 21.01.2007 17:10 | nach oben springen

#4

RE: ...

in Studium und Beruf 21.01.2007 21:19
von Gelöschtes Mitglied
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<blockquote><font size="1">Zitat von Gurkenkrieger
"So schwarzer Pessimismus schadet dem Aufschwung "

Hat mit Pessimusmus nix zu tun. Und unserer Wirtschaft geht es blendend, denn wir leben in einer Überflussgesellschaft, da sie mehr Güter und Dienstleistungen produziert, als wir konsumieren können. Leider bemerken dass die Leute nicht.

"Abgesehen davon: ich glaube nicht, dass wir Schwerhörige im Ausland große Chancen haben, zumindest im fremdsprachigen Ausland... je älter man wird desto schlechter lernt man Sprachen und als Schwerhöriger ist das ohnehin schwer. Mir bleibt also nix anderes übrig, als hier zu bleiben.
In Deutschland ist nicht alles so schlecht wie du denkst, finde ich, so schlecht gehts uns garnicht. Spitzenkraft bin ich ja auch noch lange nicht, wenn ich meinen Bachelor hab. "

Selbst als Schwerhöriger kann man noch problemlos Sprachen lernen. Und glauben heisst nicht wissen. Aber wenn du in diesem kack Land bleiben willst, ok, mein Beileid haste jetzt schon

"Außerdem fehlen in Deutschland 20000 Ingenieure, dazu zählen auch Informatiker. Da dürfte es null Problemo sein nen guten Job zu finden. Bezahlung ist auch viel besser als bei euch Geisteswissenschaftlern Zudem warten bei uns nur gaanz wenige nach dem Studium länger als einen Monat auf ihren ersten Job. Quelle: Spiegelumfrage Ende letzten Jahres. "

Laut Arbeitsmarktexpertin Jutta Allmendinger solle man nicht auf selbsternannte Arbeitsmarktpropheten hören, sondern dass studieren/arbeiten/machen was einem interessiert und was man kann, nicht was die Wirtschaft will. Und Geisteswissenschaften haben zwar marktwirtschaftlich weniger Chancen als technische Berufe etc, aber: Die Gesellschaft hat ein Interesse an solchen Leuten.
Außerdem habe ich nicht behauptet, dass unserer Wirtschaft es schlecht geht, lern erst mal lesen! Es geht darum, dass Spitzenkräfte in diesem Land keine Zukunft haben, da im internationalen Vergleich sie nicht entsprechend ihren Qualifikationen entlohnt werden. Es kann nicht sein, dass Ärzte wie blöd studieren und dann in die Schweiz auswandern, da sie dort viel bessere Arbeitsbedingungen haben. Dann stimmt bei uns was nicht.
Was uns Geisteswissenschaftler betrifft: Auch wenn sie es schwerer haben, einen Job zu finden, letztendlich finden sie doch einen, und das zählt. Arbeitslosenquote unter den Akademikern beträgt unter 2 % afaik.

Was meine Einstellung zu Wirtschaft und Arbeit betrifft: Ich empfehle dir die Lektüre "Ein Grund für die Zukunft: das Grundeinkommen" von Götz W. Werner, Prof. an der Uni Karlsruhe für das interfakultative Institut für Entrepreneurship und Gründer der Drogeriemarktkette "dm" .


"Also: Ich kann schon verstehen, dass du auswandern willst.
Zum Thema Überwachung: Ich glaiube nicht, dass das durchkommt und schau mal über den großen Teich, da ist das viel extremer. "

Als ob die USA ein demokratischer Staat wäre. Außerdem: Wehret den Anfängen. Und auch hier wieder: glauben heisst nicht wissen.
Allein die Tatsache, dass wir bekannte Politiker in den vorderen Reihen haben, die solche Gedanken überhaupt erst erwägen, gibt mir ein sehr mulmiges Gefühl und ich frage mich, wie dumm Otto-Normalbürger sein kann, seine Rechte zugunsten einer angeblichen Sicherheit aufzugeben. Terrorismus allein kann nicht als Grund ausreichen, denn die IRA und die ETA gab es schon vor Al-Qaida und diese haben auch mehr Schaden in Europa angerichtet als die bösen bösen Kümmelaraber. Seltsam dass nicht früher schon mit Terrorismus argumentiert wurde.
Wie sagte Benjamin Franklin: "Wer seine Freiheit aufgibt, um das Gefühl von Sicherheit zu bekommen, der hat keines von beiden verdient."

Spätestens wenn unser Internetzugang zensiert und überwacht wird nonstop und du wegen einer "falschen" Meinung in den Knast kommst oder sonstwie diskriminiert und verfolgt wirst, dann werden die Menschen aufwachen. Leider wird es da dann zu spät sein.


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zuletzt bearbeitet 21.01.2007 21:19 | nach oben springen

#5

RE: ...

in Studium und Beruf 21.01.2007 21:40
von Gurkenkrieger | 874 Beiträge
Meine liebe Güte, sooo viel Aufregung um fast nichts... bleib mal auf dem Boden der Tatsachen Glauben heißt nicht wissen, das gilt für dich genauso. Brauchst ja nicht gleich so dick auftragen und dich persönlich angegriffen fühlen.

Ich habe ja nie gesagt, dass wir keine Sprache lernen können, bloß wird es jeder Schwerhörige deutlich schwerer im Ausland haben und das ist ein entscheidender Nachteil im Wettbewerb mit "Normalos".



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zuletzt bearbeitet 21.01.2007 21:41 | nach oben springen

#6

RE: ...

in Studium und Beruf 21.01.2007 23:55
von Croc • Ehemalige - Mod
| 403 Beiträge

Oha... da gehts aba rund! Es ist ja klar, dass ich liebend gerne in Freiburg bleiben will, aber ich würde nie meinen Schweizer Pass deswegen aufgeben. Doppelbürgschaft ok, aber sonst nix. Ihr müsst auch bedenken, dass in der Schweiz Arbeitslose gibt. Ich habe in Deutschland irgendwie mehr Chancen, n Praktikum zu kriegen als in der Schweiz. Aber wo ich letztendlich meinen Job kriege, steht noch in den Sternen.
-----
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#7

RE: ...

in Studium und Beruf 22.01.2007 12:57
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Gurkenkrieger
Meine liebe Güte, sooo viel Aufregung um fast nichts... bleib mal auf dem Boden der Tatsachen Glauben heißt nicht wissen, das gilt für dich genauso. Brauchst ja nicht gleich so dick auftragen und dich persönlich angegriffen fühlen.
Ich habe ja nie gesagt, dass wir keine Sprache lernen können, bloß wird es jeder Schwerhörige deutlich schwerer im Ausland haben und das ist ein entscheidender Nachteil im Wettbewerb mit "Normalos".
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Wer sagt dass ich mich persönlich angegriffen fühle?
Scheint dein Standardsatz zu sein wenn ich meine Meinung kundtue was? Also reg dich ab Sportsfreund


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#8

RE: ...

in Studium und Beruf 26.01.2007 18:22
von Croc • Ehemalige - Mod
| 403 Beiträge

Hab gestern Abend ein Doku über Deutsche in der Schweiz gelesen... Immer mehr Deutsche wandern in die Schweiz aus. Aber die Umfragen in der Schweiz ergaben, dass etwa jeder 4. Schweizer die Deutschen nicht mögen, weil sie sie für arrogant und laut halten. ^^ Bitte mich net hauen, ich gehöre nicht dazu!
Wollt das nur den In-die-Schweiz-Auswanderermöchtegern sagen, damit sie es sich zweimal überlegen sollen... *g*



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#9

RE: ...

in Studium und Beruf 26.01.2007 18:53
von Gurkenkrieger | 874 Beiträge

Na ich denke mal, dass diejenigen Deutschen, die inne Schweiz auswandern, mächtig viel GEld haben, das hat ja steuerliche Vorteile. Der Schumi wohnt doch auch dort...
*Schublandendenk anschalt*
Kein Wunder, dass die Schweizer uns arrogant finden, denn sogar ich finde Schwerreiche arrogant
*Schubladendenk abschalt*

dann mal los Markus




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#10

RE: ...

in Studium und Beruf 26.01.2007 19:20
von Croc • Ehemalige - Mod
| 403 Beiträge

Nee, es sind praktisch keine schwerreiche dabei... Schumi gehört wohl zu der Minderheit. In der Doku haben die Fernsehleute ein junges Pfarrerpaar aus Wuppertal bei ihrer Auswanderung begleitet. Sie wurden in der Schweiz aber gut aufgenommen, weil die Bewohner gewohnt waren, dass fast immer deutsche Pfarrer da arbeiteten und sie konnten mit diesem Paar Schweizerdeutsch reden(Weil das Paar so schnell wie möglich Schweizerdeutsch lernen will).
Viele Schweizer empfinden es als mühsam, Hochdeutsch zu sprechen und leider gibt es genug Deutsche in der Schweiz, die gar nicht Schweizerdeutsch lernen wollen. Somit entsteht da eine Barriere und es ist dann verständlich, warum die Schweizer die Deutschen arrogant finden.



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#11

RE: ...

in Studium und Beruf 26.01.2007 19:26
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Croc
Nee, es sind praktisch keine schwerreiche dabei... Schumi gehört wohl zu der Minderheit. In der Doku haben die Fernsehleute ein junges Pfarrerpaar aus Wuppertal bei ihrer Auswanderung begleitet. Sie wurden in der Schweiz aber gut aufgenommen, weil die Bewohner gewohnt waren, dass fast immer deutsche Pfarrer da arbeiteten und sie konnten mit diesem Paar Schweizerdeutsch reden(Weil das Paar so schnell wie möglich Schweizerdeutsch lernen will).
Viele Schweizer empfinden es als mühsam, Hochdeutsch zu sprechen und leider gibt es genug Deutsche in der Schweiz, die gar nicht Schweizerdeutsch lernen wollen. Somit entsteht da eine Barriere und es ist dann verständlich, warum die Schweizer die Deutschen arrogant finden.


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Wir Deutschen finden euch Schweizer auch oft arrogant, nur mal so nebenbei
Ich erinnere mich an ein Stegener Fussballturnier, bei dem jede Menge Schweizer angereist kamen. Habe da einige Gespräche mit angehört, und muss zugeben ich wurde leicht sauer was da so von sich gegeben wurde.


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#12

RE: ...

in Studium und Beruf 26.01.2007 19:56
von Croc • Ehemalige - Mod
| 403 Beiträge

Wenn Deutsche Schweizer arrogant finden, wieso wandern dann jedes Jahr 15.000 Deutsche in die Schweiz aus? Tendenz steigend...
Und wie ich erklärt habe, weigern sich viele Deutsche, Schweizerdeutsch zu lernen... Dieses Nicht-Anpassenwollen erweckt den meisten Schweizern den Eindruck, die Deutschen seien arrogant. Die Schweizer, die nach Deutschland auswandern, sprechen dann auch Hochdeutsch. Mit welchem Grund finden die Deutschen die Schweizer arrogant? Wegem Fussballspiel? Ach komm, Markus... wenns um Fussball geht, dann lästert man doch über jede andere Nation ab... Ihr wart ja auch net besser, als Italien die WM gewann.



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#13

RE: ...

in Studium und Beruf 26.01.2007 20:33
von Gurkenkrieger | 874 Beiträge

Das liegt vielleicht auch daran, dass Schweizerdeutsch nur ein Dialekt ist und keine Schriftsprache. Schonmal Schweizerdeutsch geschrieben? Eben. Richtig "lernen" kann man das auch schwer. Gibt ja keine Grammatik oder so.




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#14

RE: ...

in Studium und Beruf 26.01.2007 21:23
von Croc • Ehemalige - Mod
| 403 Beiträge

Schweizerdeutsch ist zwar ein Dialekt, aber es viel ausgeprägter als die deutschen Dialekte. Es gibt schon Übersetzungbücher Deutsch-Schweizerdeutsch und umgekehrt, sowie auch Kurse.



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#15

RE: ...

in Studium und Beruf 26.01.2007 22:01
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Croc
Wenn Deutsche Schweizer arrogant finden, wieso wandern dann jedes Jahr 15.000 Deutsche in die Schweiz aus? Tendenz steigend...
Und wie ich erklärt habe, weigern sich viele Deutsche, Schweizerdeutsch zu lernen... Dieses Nicht-Anpassenwollen erweckt den meisten Schweizern den Eindruck, die Deutschen seien arrogant. Die Schweizer, die nach Deutschland auswandern, sprechen dann auch Hochdeutsch. Mit welchem Grund finden die Deutschen die Schweizer arrogant? Wegem Fussballspiel? Ach komm, Markus... wenns um Fussball geht, dann lästert man doch über jede andere Nation ab... Ihr wart ja auch net besser, als Italien die WM gewann.


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Ich habe mich auf die Kommentare deiner Eidgenossen bezogen,die uns beehrten, nicht auf die Allgemeinheit
Es gibt sowohl hier als auch da arrogante Schweizer und Deutsche, das lässt sich nicht leugnen.
Und diese Kommentare fanden in der Umkleidekabine statt, als ich mitm Schwimmunterricht fertig war. Und das was ich da nunmal gehört habe, hatte mit Fussball nichts zu tun.

Das war, wie ich leider sagen muss, klischeeüberladene arrogante Dummschwätzerei.


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zuletzt bearbeitet 26.01.2007 22:02 | nach oben springen

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